Sole-Wasser · geschlossener Kreislauf
Die Wärme liegt tiefer. Die Entscheidung beginnt oben.
Erdlinie ordnet Grundstück, Wärmequelle, Gebäude und Vollkosten, bevor aus einer Idee für Erdwärme ein belastbares Angebot wird.
- keine pauschale Bohrfreigabe
- offizielle Karten mit klaren Grenzen
- ein Projektcheck, keine Doppelanfrage

Erster Gate: die Quelle
Drei geschlossene Wege in denselben Heizkreis
Die richtige Quelle ist keine Geschmacksfrage. Grundstücksfläche, Untergrund, erforderliche Leistung, Bauablauf und Behördenweg setzen unterschiedliche Grenzen.
Erdsonde
Bohrplatz, Geologie, Genehmigungsweg, Sondenfeld und vollständigen Leistungsumfang vor dem Angebot prüfen.
Prüfpfad öffnen →02Flächenkollektor
Grundstücksfläche, Verlegetiefe, Boden, Bepflanzung und Erdarbeiten für einen horizontalen Kollektor einordnen.
Prüfpfad öffnen →03Ringgrabenkollektor
Grabenführung, Bodenleistung, Hydraulik, Bauablauf und Dokumentation eines Ringgrabenkollektors belastbar vergleichen.
Prüfpfad öffnen →Vier Befunde, eine Entscheidung
Erst wenn Quelle und Gebäude zusammenpassen, ist der Preis vergleichbar.
- Grundstück
Platz und Zugang
Bohrgerät, Leitungswege, Grenzen, bestehende Leitungen und spätere Nutzung werden vor der Quellenwahl dokumentiert.
- Untergrund
Karte ist nur der Anfang
Amtliche Portale zeigen Hinweise und Ausschlussgründe. Sie ersetzen keine standortbezogene Prüfung oder Freigabe.
- Gebäude
Heizlast vor Sondenmetern
Die Quellenleistung folgt dem Bedarf des vollständigen Gebäudes, nicht einer groben Quadratmeterformel.
- Angebot
Leistungsgrenzen lesen
Planung, Erdarbeiten, Quelle, Hydraulik, Elektro, Wiederherstellung und Nachweise stehen in einer gemeinsamen Matrix.
Vollkosten statt Lockzahl
Was im Angebot separat benannt sein sollte
Ein niedriger Gerätepreis sagt wenig über das fertige System. Erdlinie trennt die Arbeitspakete und markiert, welche Annahmen erst nach einer Vorprüfung belastbar werden.
Für die Kosteneinordnung werden zwei Zeitpunkte getrennt: Das frühe Budget zeigt, ob eine Variante weiterverfolgt werden soll; die spätere Vergabesumme setzt geprüfte Unterlagen, gleiche Systemgrenzen und dokumentierte Nebenleistungen voraus. Wer beide Zahlen vermischt, vergleicht häufig eine grobe Annahme mit einem nahezu ausführungsreifen Angebot.
Eine brauchbare Angebotsmatrix enthält deshalb nicht nur Eurobeträge. Sie nennt pro Position die zugrunde gelegte Menge, die verantwortliche Partei, die benötigte Vorleistung, den Umgang mit Abweichungen und den Nachweis bei Übergabe. Offene Felder bleiben sichtbar. So kann ein scheinbar teureres Angebot vollständiger sein, während ein niedriger Preis wichtige Risiken lediglich zum Bauherrn verschiebt.
- Heizlast, Systemtemperatur und Quellenkonzept
- Anzeige, Antrag, Fachplanung und Dokumentation
- Baustelleneinrichtung, Bohrung oder Aushub
- Sonden beziehungsweise Kollektor, Verteiler und Solefüllung
- Wärmepumpe, Speicher, Hydraulik und Elektro
- Rückbau, Oberflächen und Inbetriebnahme
Vertiefen
Ratgeber entlang realer Entscheidungspunkte
Jeder Beitrag beantwortet eine begrenzte Frage und trennt Orientierung, Nachweis und verbindliche Planung.
Quelle wählen
Platz, Geologie, Genehmigung, Bauablauf und Kosten beider geschlossener Wärmequellen nachvollziehbar abwägen.
Lesen →RatgeberBohrangebot
Bohrmeter, Verpressung, Sonden, Baustelleneinrichtung, Nachweise und Risikoregeln im Angebot trennen.
Lesen →RatgeberGenehmigung
Behördenweg, Bohranzeige, wasserrechtliche Prüfung und Kartenhinweise ohne pauschale Freigabe verstehen.
Lesen →RatgeberGebäudeauslegung
Wärmequelle, Wärmepumpe und Heizflächen als ein System dimensionieren statt nur Geräteleistung zu vergleichen.
Lesen →RatgeberBestandsgebäude
Heizflächen, Gebäudehülle, Leistungsspitzen und Erdquelle für ein Bestandsgebäude gemeinsam bewerten.
Lesen →RatgeberBetrieb
Systemgrenzen, Pumpenstrom, Quellentemperatur und Heizkurve in einer belastbaren Betriebsprognose berücksichtigen.
Lesen →RatgeberFörderung 2026
Aktuelle KfW-Bedingungen, Fachplanung, Vertrag und Antrag mit datierten Quellen und ohne Förderversprechen ordnen.
Lesen →RatgeberAngebotsvergleich
Quelle, Gerät, Hydraulik, Elektro, Erdarbeiten, Wiederherstellung und Nachweise in dieselbe Prüftabelle übertragen.
Lesen →Lokale Vorprüfung
30 Städte, keine erfundenen Grundstücksaussagen
Die lokalen Seiten führen zu amtlichen Karten und zuständigen Stellen, erklären typische Prüfpfade und benennen ausdrücklich, was erst am Flurstück entschieden werden kann.
Jede Stadtseite folgt derselben Beweiskette, setzt aber andere lokale Fragen: Landesportal und Legende, mögliche Schutzkulisse, urbane Zugänglichkeit, Leitungsraum und zuständige Stelle. Der Ortsname dient dabei nur als Einstieg. Eine belastbare Aussage entsteht erst aus Adresse, aktuellem Kartenstand, Gebäude- und Grundstücksdaten sowie der fachlichen und behördlichen Klärung. Offene Punkte bleiben im Projektprofil sichtbar und werden nicht durch den Städtenamen ersetzt.
Projektprofil · 5 Schritte
Grundstück und Gebäude zusammen einordnen
Die Angaben beschreiben keine Bohrfreigabe. Sie helfen, die gewünschte Wärmequelle, das Gebäude und den Zeitpunkt für passende Fachbetriebe einzuordnen.
Kurz geklärt
Fragen zur Sole-Wasser-Wärmepumpe
Was kostet eine Sole-Wasser-Wärmepumpe komplett?
Der Gesamtpreis hängt von Heizlast, Wärmequelle, Bohr- oder Erdarbeiten, Gerät, Hydraulik, Elektro, Heizflächen und Wiederherstellung ab. Erdlinie veröffentlicht deshalb keine Grundstücksgarantie aus einem pauschalen Onlinewert.
Ist eine Erdsonde auf jedem Grundstück möglich?
Nein. Offizielle Karten können eine erste Orientierung geben. Geologie, Schutzbereiche, Leitungen, Bohrzugang, Abstände und der örtliche Behördenweg müssen für das Flurstück geprüft werden.
Brauche ich zwingend eine Tiefenbohrung?
Nicht immer. Ein Flächen- oder Ringgrabenkollektor kann eine geschlossene Alternative sein, wenn ausreichend geeigneter Boden verfügbar ist und Nutzung, Bepflanzung sowie Erdarbeiten zum Grundstück passen.
Eignet sich Sole-Wasser für ein Bestandsgebäude?
Das Baujahr allein entscheidet nicht. Heizlast, Heizflächen, Vorlauftemperatur, Warmwasser und geplante Gebäudemaßnahmen müssen mit der verfügbaren Quellenleistung zusammenpassen.
Was geschieht nach einer Projektanfrage?
Nach ausdrücklicher Einwilligung können die Angaben an TapTapHome beziehungsweise DAA zur Vermittlung an passende Fachbetriebe übermittelt werden. Die Anfrage ist kein Auftrag und keine Machbarkeitszusage.
Quellenbasis
Orientierung aus Primärquellen
Technische und finanzielle Aussagen werden vor Veröffentlichung mit aktuellen offiziellen Unterlagen abgeglichen. Dabei bleiben Prüftag, Geltungsbereich, zuständige Stelle und verbleibende Projektrisiken für jede Entscheidung sichtbar dokumentiert.